Betrüger Websites bzw. Fake-Pages erkennen

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So leicht können Betrüger-s oder Fake-Pages erkannt werden

Eine eurer Anfragen hat mir heute einen Grund vorgelegt um endlich einmal meinen Blog zu starten. So beginne ich mit einem prominenten Thema, mit dem Internet-Halunken leider immer wieder erfolgreich sind.

Wer kennt es nicht: beim Surfen durchs Web taucht plötzlich ein interessantes Angebot auf dem Bildschirm auf und schon ist man mitten in der Recherche nach dem besten Preis. Dann findet sich eine mit einem unschlagbaren Angebot, das sich erheblich von den üblichen unterscheidet. Was nun? Ist dies ein seriöres Angebot? Dies könnte schon ein erstes Anzeichen eines Betruges sein. Wer noch nie versucht hat herauszufinden, in welchem Staat der Ursprung einer liegt, hat das sogenannte „Tracing“ noch nicht kennengelernt.

Mein Wunsch ist es nicht eine umfassende Datenbank aller Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ihr unsichere s entlarvt. Eher möchte ich einen möglichen Weg zeigen mit dem ihr eure bisheriges Surfverhalten verändern könnt. Wer von euch besonders etwas hierüber erfahren möchte, wie man allgemein sicherer im Internet navigiert, der kann jetzt Zeit sparen und woanders weiterlesen, denn hier geht es eigentlich darum, eine verdächtige zu prüfen. Für diejenigen wäre zum Beispiel dieser Beitrag von Computerkriminalität.de passender.

Falls ihr zu denen gehört, die es exakt wissen wollen, könnt ihr weiterlesen. Ihr werdet anhand der folgenden Beispiele kennenlernen, wie bei einer ohne Impressum der reale Standort ermittelt wird.

1. Schritt: Erscheinungsvermerk überprüfen
Oft befindet sich das Impressum in einem Menü ganz oben oder weiter unten auf der . Kein Impressum zu haben ist mitnichten günstig und darüber hinaus absolut unüblich. Am besten beginnt ihr deswegen zuerst einmal damit ein Impressum zu suchen.

2. Schritt: Generiert einen nummerischen Domainpfad
Typischer Weise lässt sich die sogenannte Domain (www.beispiel.de) in einen nummerischen Domainpfad auflösen (789.456.000.789). Dies ist praktisch die grundlegende Struktur der Anschrift und enthält eine genaue Angabe darüber, wo die zu lokalisieren ist. Unter Zuhilfenahme dieser Daten lässt sich jetzt per exemplum der Internetprovider, der den Server der Webseite betreibt, feststellen. Um das zu tun, sucht ihr euch eine , die diesen anbietet. Jetzt heißt es noch einmal Onkel Google oder irgendeine andere Suchmaschine zu konsultieren. Am besten sucht ihr nach „show url in ip“. Nun werdet ihr unterschiedliche Angebote von Seiten vorfinden, die euch eine Webadresse in eine IP-Adresse umwandeln können.

3. Schritt: Den Ursprungsort mit Pfad bestimmen
Den nächsten und letzten Schritt bezeichnet man als „-Tracing“. Naturgemäß könnt ihr euch auch für diesen letzten Abschnitt einen auswählen. Es gibt eine große Anzahl s, die diesen Dienst zur Verfügung stellen. Wer „virtual ip trace“ in das Suchformular seiner Lieblingssuchmaschine eingibt, bekommt sicher einige Angebote dazu aufgelistet. Persönlich gefällt mir das Angebot von DNSTools relativ gut. Es ist eine übersichtliche Seite, auf der neben dem Ursprung und den Host-Informationen auch die Route bis zu eurem Rechner auf einer Karte angezeigt wird.

Mitunter ist es so, dass eine Webpräsenz viele Stationen durchläuft, solange bis sie endlich euren Computer erreicht. Bei einer großen Anzahl von Serververbindungen, die länderübergreifend vernetzt sind, lässt sich unter Umständen eine Betrugsseite ausmachen. Dies bedeutet keineswegs gleich, dass es sich um eine betrügerische Webseite handeln muss. Eine Einschätzung sollte vielmehr im Gesamtzusammenhang geschehen.

Wie vertrauensvoll erscheint eure eigene Webpräsenz?
Viele von euch betreiben eine eigene Netzseite oder planen jetzt eine. In diesem Fall ist es wichtig die oberhalb beschriebenen Punkte zu berücksichtigen.
Meine eigene Webpräsenz lasse ich konstant mithilfe eines Wartungss wie diesem auf Herz und Nieren prüfen, damit ich mir um die Zuverlässigkeit und die damit verbundene Vertrauenswürdigkeit keine unnötigen Gedanken machen muss, denn die stetige Überprüfung ist durchaus ein Zeitdieb, den ich mir freilich lieber spare.

Ich hoffe, dieser Beitrag konnte euch ein wenig weiterhelfen. Wie anfangs erwähnt ist er auf keinen Fall allumfassend. Ich freue mich über eure Rückmeldungen.

Ich habe hier noch den ein oder anderen Querverweis für euch entdeckt.

Domain-Check
scamadviser.com

- für eureWebseite
clipworker.de

About Sven

Sven ist ein digitaler Normade, Gegen-den-Strom-Läufer & Lebenskünstler. Vorzugsweise arbeitet er von Zuhause aus, ist aber genauso in Cafés, Bibliotheken oder in CoWorking Spaces zu finden. Er arbeitet am liebsten frei und unabhängig. Wie viele seiner Gattung ist der digitale Normade mit Aufgaben des Online Marketings beschäftigt. Er spricht PHPensch und überhaupt scheint das Erlernen einer neuen Sprache gar kein Problem für ihn darzustellen. Das Smartphone zählt zu seinem ständigen Begleiter. Kommunikation ist das A&O, nicht nur im digitalen Leben. Er gehört zwar zu der Art Menschen, die es meiden einen Bereich ohne Internet aufsuchen zu müssen, doch er kann auch sehr gut ohne.

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